expressive. unique. wood.
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# 15132
Daten
Serien-Nummer
15132
Tischbesitzer
Hr. Stefan Lackinger
Holzart
heimische EICHE
Herkunft
Sonntagsberg Niederösterreich
Alter
140 Jahre
Baum gefällt am
Februar 2010
Länge
2700mm
Breite
800mm
Dicke
80mm
Gewicht
240kg
Information

Allgemeines

Von den heimischen Eichen (Stiel-, Trauben- und Zerreiche) weist die Traubeneiche die schönste Stammform auf mit meist höher angesetzten Ästen als die knorrige Stieleiche. Im gesamten Holzvorrat halten diese beiden Eichenarten einen Anteil von knapp über 2 %. Die Zerreiche, ursprünglich aus Südosteuropa, ist in Österreichs Wäldern nur gering vertreten. Die vor 200 Jahren aus Nordamerika eingeführte Roteiche wurde vor allem in Niederösterreich angebaut. Das im Handel befindliche Roteichenholz stammt allerdings noch nahezu ausschließlich aus Nordamerika. Eichen können bis zu 2000 Jahre alt werden. Freistehende Eichen sind oft knorrige Baumgestalten. Mooreichen sind keine botanische Art, sondern die Bezeichnung für seit Jahrhunderten im Moor überdauerte Eichenstämme.

 

Holzcharakteristik

Alle Eichenarten sind typisch ringporig mit markanten breiten Holzstrahlen. Die heimischen Arten zählen mit Ausnahme der Zerreiche zu den Weißeichen und unterscheiden sich von den Roteichen im Farbton, der bei dieser etwas rötlicher ist, vor allem aber in der Anordnung und Größe der Spätholzgefäße. Die schwächere Verthyllung (Verstopfen der Poren mit Wuchergewebe) bei den Roteichen ist kein Unterscheidungsmerkmal. Der ursprünglich hellbraune Farbton des Eichenholzes wird nicht selten durch die Trocknung dunkler bis dunkelbraun. Gleichmäßig helles Eichenholz bleibt eine Herausforderung für jeden Trocknungsspezialisten.

 

Eigenschaften

Eichenholz ist relativ schwer, die Dichte beträgt darrtrocken 670 kg/m³, und hart (Brinellhärte 34 N/mm²). Spezielle Wuchsgebiete wie Spessart-, slavonische, Allie- oder französische Eiche, polnische und Weinviertler Eiche sind oft mit besonderen Eigenschaften verbunden. Das Holz ist im Allgemeinen gut zu sägen, hobeln, bohren und fräsen, wobei auf gute Absaugung zu achten ist. Eichenstaub löst bei manchen Personen allergische Reaktionen aus. Die Trocknung ist zeitaufwändig und bedarf einer erfahrenen Trocknungsführung. Probleme, die dabei auftreten können, sind Risse, starke Formänderungen bis hin zum Zellkollaps sowie dunkelbraune Verfärbungen. Wegen des Gerbsäuregehalts können bei Berührung feuchten Eichenholzes mit Eisen dunkelblaue bis schwarze Reaktionsflecken entstehen. Unter Beachtung des Gerbsäuregehalts bieten übliche Oberflächenbehandlungsverfahren keine Schwierigkeiten, beim Lackieren sollten Porenfüller verwendet werden. Eichen-Kernholz ist dauerhaft gegen Pilze (Resistenzklasse 2), von den tierischen Schädlingen ist es vor allem der Splintholzkäfer, der nicht selten in Eichenparkett seine Spuren hinterlässt. Die Behandlung mit Holzschutzmitteln ist schwierig, die Tränkbarkeit wird durch die Verstopfung der Poren mit Thyllen praktisch unmöglich.

 

Verwendung

Die Eiche zählt zu den wertvollsten heimischen Nutzhölzern für Möbelbau, Innenausbau sowie für Fenster und Türen, Treppen, Geländer und Verkleidungen vor allem im Außenbereich und besondere Zwecke im Hoch- und Tiefbau. Oft modeabhängig, bleibt Eichenholz für gediegene Möbel erste Wahl. Ein nicht geringer Teil dient der Parkettholzerzeugung. Traditionell wird Eiche für Fassdauben verwendet und ihr Einsatz für Barriquefässer ist ein Privileg, wobei spezielle Herkunftsgebiete bevorzugt werden.

 

 

Herkunft
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